Leben rund um den Teich – sehen, staunen und erleben – Teil 2

Biotop-Fische – zwar nicht bunt, aber mit interessantem Verhalten

Wenn das Thema Gartenteich-Fische angesprochen wird, denken die meisten an Koi oder Goldfische. Da viele einheimische Biotop-Fische jedoch an das hier herrschende Klima angepasst sind, sind sie eher als Gartenteich-Fische geeignet. Auch die Fütterung der Biotop-Fische ist einfach, da sie neben dem Fressen von Pflanzenresten, Algen, Wasserinsekten und Larven herkömmliches Trocken- oder Pelletfutter fressen. Farbverstärktes Futter für Gartenteich-Fische, wie Goldfische und Koi es benötigen, brauchen Biotop-Fische nicht.

Biotop-Fische für den kleinen Gartenteich

Gartenteich-Fische: Stichling – galant und stachlig

Als Kind haben viele Stichlinge gefangen um sie dann in einem Aquarium zu beobachten. Heutzutage ist jedoch die Entnahme aus der freien Natur nicht mehr gestattet, ob wohl das Verhalten nach wie vor interessant ist. Stichlinge sind kleine Räuber und schützen so den Teich vor einer Überbevölkerung. Ihren Namen haben die Stichlinge wegen den Stacheln in der Rückenflosse, die, wenn sie eingerastet sind, Schutz vor großen Raubfischen bieten.

Gartenteich-Fische: Elritzen – auch im kleinen Teich friedliche Bewohner

Elritzen gehören zu den Karpfenfischen und werden bis zu 12 cm groß. Elritzen sind lebendige Gartenteich-Fische und halten sich bevorzugt in den oberen Wasserschichten auf. Elritzen eignen sich gut für kleine Teiche, bevorzugen jedoch sauerstoffreiches und sauberes Wasser. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein Filter und eine gute Belüftung, zum Beispiel durch ein Wasserspiel oder einen Bachlauf.

Gartenteich-Fische: Moderlieschen – Mückenlarven-Fresser

Auch Moderlieschen gehören zur Karpfen-Familie und werden nicht größer als 6-9 cm. Moderlieschen eignen sich besonders für kleine Teiche ohne Filterung. Da das Moderlieschen widerstandsfähig gegen Kälte ist, kann es bei ausreichender Teichtiefe problemlos im Gartenteich überwintern. Diese Fische leben im Schwarm und man kann Sie durch ihre Lebensweise an der Oberfläche und die silbrig-blaue Färbung gut beobachten. Moderlieschen fressen Anflugnahrung, Zooplankton und Stechmücken-Larven, was den Teichbesitzer besonders freuen dürfte. Der Name des Moderlieschens ist von „mutterlos“ abgeleitet, da die Fischeier durch Wasservögel in andere Gewässer eingebracht werden.

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